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Alarmübung bei Storengy in Hollenbeck

Löschvorbereitung1

Am Mittwochabend wurden die Freiwilligen Feuerwehren aus Hollenbeck, Harsefeld, Ahlerstedt und Bargstedt alarmiert und fanden folgende Lage auf dem Betriebsgelände vor: -Durch Versagen einer Dichtung an der Molchschleuse des Pipelineanschlusses kam es zu einer größeren Gasleckage mit Brandentwicklung. Auf einem Absorber in 12 Meter Höhe fanden zu dieser Zeit Wartungsarbeiten statt. An der Gasaustrittsstelle kam es zu einer Verpuffung, einer der zwei Arbeiter erlitt dadurch einen Schock und einen Herzinfarkt. Durch die Verpuffung kam es außerdem zu einem Böschungsbrand.

Nach Eintreffen der Ortswehren wurden die werkseigenen Pumpen zur Löschwasserversorgung in Betrieb genommen und die Menschenrettung mit Hilfe der Drehleiter eingeleitet. Die sich auf dem Gelände befindlichen Wasserwerfer und die Wasserwand wurden zum Kühlen der Betriebseinrichtungen von den Freiwilligen Feuerwehren in Betrieb gesetzt. Außerdem wurde aus einem Regenrückhaltebecken Wasser entnommen, um den Böschungsbrand zu löschen. Er waren mehr als 60 Einsatzkräfte vor Ort.

Die Beobachter der Übung, Werksleiter Rüdiger Maikranz und der stellvertretende Gemeindebrandmeister Uwe Heins, waren mit dem Ablauf der Übung und dem umsichtigen und professionellen Einsatz der Einsatzkräfte sehr zufrieden.

Der Erdgasspeicher Harsefeld ist nach der Seveso 2 Richtlinie eingestuft und muss alle drei Jahre eine Einsatzübung durchführen. Auf dem Werksgelände sind 600 Kubikmeter Wasser für den Störfall vorhanden, zusätzlich stehen 100 Kubikmeter pro Stunde aus dem öffentlichen Netz zur Verfügung. Die Wasserpumpen werden im Tagesbetrieb vom Personal eigeschaltet, außerhalb der Regelarbeitszeit übernimmt die Feuerwehr diese Aufgabe. Die Feuerwehr hat über einen Feuerwehrtresor Zugang zum Gelände, darf aber die Gasanlage aber erst nach Eintreffen des Betriebspersonals betreten.

Den Erdgasspeicher gibt es seit 1991 in Harsefeld-Hollenbeck. In den zwei vorhandenen Kavernen können bis zu 115 Millionen Kubikmeter Gas eingelagert werden und bei Engpassen ins Gasnetz eingespeist werden. Das Salz, das bei der Aussolung gewonnen wurde, ging per Pipeline zur damaligen Saline Stade.

 

Text und Fotos: Hans Peter Klensang Feuerwehrpressesprecher der Feuerwehren in der SG Harsefeld

 

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  • Menschenrettung_mit_Hilfe_der_Drehleiter1

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Über uns

Wir sind eine Stützpunktfeuerwehr in der Samtgemeinde Harsefeld mit ca. 50 Einsatzkräften, die jedes Jahr um die 60 Einsätze abarbeitet. Hierfür stehen uns 3 moderne Einsatzfahrzeuge zur Verfügung. Jugendliche im Alter von 10 bis 16 Jahren erlernen die Grundlagen des Feuerwehrhandwerks in unserer Jugendfeuerwehr.


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