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Tragkraftspritze

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Hinter der Abkürzung TS, versteckt sich der Begriff Tragkraftspritze. Eine Tragkraftspritze ist eine tragbare Feuerlöschkreiselpumpe. Diese Pumpe dient der Feuerwehr dazu, an allen erdenklichen Einsatzstellen das Wasser aus der Entnahmestelle zum Einsatzort zu fördern. Der Begriff "TS" ist noch weit verbreitet und wird selbst von Feuerwehrangehörigen oft verwendet, wird aber nun PFPN genannt Portable Fire Pump Normal Pressure ( Transportable Feuerlöschkreiselpumpe Normaldruck ). In der Norm werden die Pumpen nur noch in zwei Leistungsklassen eingeteilt.
PFPN 10-1000    1000 Liter Förderleistung bei 10 Bar Druck
PFPN 10- 2000   2000 Liter Förderleistung bei 10 Bar Druck

 

Kübelspritze

Die Kübelspritze ist ein tragbares, heute antiquiert anmutendes Kleinlöschgerät mit handbetriebener doppelt wirkender Kolbenpumpe. Sie wird bis heute gelegentlich zu Nachlöscharbeiten oder zum Ablöschen von Kleinbränden verwendet; seitdem die meisten Löschfahrzeuge über eine Schnellangriffseinrichtung verfügen, hat sie jedoch an Bedeutung verloren. Sie besteht aus einem Wasserbehälter, in den eine Handpumpe integriert ist. Seitlich ist bei der Ausführung ein D-Schlauch mit DK-Strahlrohr (Strahlrohr ohne Absperrorgan) befestigt. Der mit einer Kübelspritze erzeugte Wasserstrahl kann sieben bis zehn Meter weit reichen.
Vorteile der Kübelspritze sind geringer Wasserschaden, einfache Bedienung, Tragbarkeit, die einfache Möglichkeit des Nachfüllens (im Gegensatz etwa zum Feuerlöscher) sowie die robuste Bauweise.

 

Wasserwerfer

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Wenn größere Mengen Löschwasser über einen längeren Zeitrahmen auf eine bestimmte Stelle gebracht werden müssen, setzten Feuerwehren Monitore ein. Umgangssprachlich sind diese Geräte auch als Wasserwerfer bekannt. Auf dem Tanklöschfahrzeug 16/24 Tr ist ein portabler Kompaktmonitor verlastet. Dieser Monitor wird über eine B-Leitung gespeist und kann zwischen 800 und 1400l Wasser pro Minute bei einem Eingangsdruck von 7 bar abgeben. Das Löschwasser kann durch ein Hohlstrahlrohr, welches fest mit dem Monitor verbunden ist, entweder mit einem Vollstrahl oder stufenlos mittels Sprühstrahl (maximaler Innenwinkel 110°) abgegeben werden.

 

 

Strahlrohre

Mehrzweckstrahlrohr B, C, D

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Mehrzweckstrahlrohre haben die Einstellmöglichkeiten Sprühstrahl, Vollstrahl und "Wasser halt". Über einen Kugelhahn kann die gewünschte Position eingestellt werden. Die Größen B(Nummer 2), C(Nummer 1) und D definieren, an welchen Druckschläuchen die Strahlrohre angeschlossen werden und damit auch die Größe, den Wasserdurchlass und die Wurfweite. Strahlrohre können sowohl mit, als auch ohne Mundstück eingesetzt werden, wodurch Wasserdurchlass und Wurfweite erhöht oder gesenkt werden können.

 

Einstellung Sprühstrahl Bei dieser Einstellung wird durch den Kugelhahn ein Drall im Strahlrohr erzeugt, wodurch sich ein Sprühstrahl bildet.

Einstellung Vollstrahl. In dieser Stellung wirkt der Drallkörper des Strahlrohres als Gleichrichter, wodurch ein Vollstrahl erzeugt wird. In der Vollstrahleinstellung kann die maximale Wurfweite erreicht werden.

Einstellung "Wasser halt" In der Stellung "Wasser halt" verschließt der Kugelhahn den Durchlass komplett, so dass kein Wasser mehr gefördert wird.



Hohlstrahlrohr Quadrafog400

Hohlstrahlrohre(Nummer 3) lösen nach und nach die alten Mehrzweckstrahlrohre ab, da mit einem Hohlstrahlrohr der Wasserstrahl besser reguliert und so vor allem bei Zimmerbränden der Wasserschaden in Grenzen gehalten werden kann.

Außerdem kann der angreifende Trupp durch die Regulierungsmöglichkeit am Hohlstrahlrohr schnell auf sich ändernde Gegebenheiten reagieren, um den Brand effektiv zu bekämpfen und sich selbst vor einem drohenden Flash-Over schützen.

Der entscheidende Vorteil, den das Hohlstrahlrohr mit sich bringt ist ein hohler Wasserstrahl, der über die Regulierung am Rohr selbst mit Wassertröpfchen gefüllt werden kann. Mit dieser besseren Wasserverteilung kann auch eine effektivere Rauchgaskühlung erzielt werden, was wiederum den angreifenden Trupp schützt.

Die Vorteile eines Hohlstrahlrohres:

Schnelles und effektives Anpassen an Verhältinsse am Brandherd, durch die Regulierungsmöglichkeit am Hohlstrahlrohr.
Geringere Wasserschäden bei z. B Zimmerbränden, durch bessere Dosiermöglichkeit des Löschmittels.
Verbesserte Flächenabdeckung durch den Sprühstrahl, der stufenlos eingestellt werden kann.
Verbesserte Kühl- und Löschwirkung, durch feinere Tröpfchenbildung an der Düse des Hohlstrahlrohres.
Bessere Rauchgaskühlung zur Vermeidung eines Flashovers, durch feinere Tröpfchenbildung an der Düse des Hohlstrahlrohres. Besserer Schutz des angreifenden Trupps, durch die oben genannten Punkte 1 - 5.

 

 

Schaumrohre

Schaumstrahlrohre sind spezielle Strahlrohre zur Herstellung von Löschschaum.
Es gibt zwei Arten:

Schwerschaumstrahlrohre(Nummer 4)

Mittelschaumstrahlrohre(Nummer 5).

Um mit den Schaumrohren überhaupt Schaum Produzieren zu können, müssen Sie in Verbindung mit einem Zumischer und Schaummittel eingesetzt werden.

Des weiteren gibt es auch noch:

Kombi-Schaumstrahlrohre, die beide Varianten in sich vereinigen.
Über einen Hebel kann man zwischen beiden Funktionen (Schwer- Mittelschaum) umschalten.
Leichtschaumgeneratoren erzeugen einen so leichten Schaum, dass dieser nur zum Fluten von Kellerräumen o.ä. genutzt werden kann.

 

Schläuche

Bei der Feuerwehr unterscheidet man Druck- und Saugschläuche.
Druckschläuche lassen sich in ungefüllten Zustand flach zusammen rollen, sie werden gerollt auf den Einsatzfahrzeugen gelagert. Druckschläuche sind Schläuche zur Wasserfortleitung, sie werden an eine Pumpe angekuppelt und leiten das Löschwasser von der Pumpe bis zur Einsatzstelle. Saugschläuche sind formbeständige Schläuche, die ein zusammenziehen beim Ansaugvorgang nicht zulassen.
 
 

SchlauchLängeDurchmesser
A-Saugschlauch 1,6 m oder 2,5 m 110 mm Durchmesser (Nummer 6)
 B-Druckschlauch  5 m, 20 m oder 35 m  75 mm Durchmesser (Nummer 7)
 C-Druckschlauch  15 m  42mm oder 52 mm Durchmesser (Nummer 8)
 D-Druckschlauch  5 m oder 15 m  25 mm Durchmesser (Nummer 9)

 

 

Druckbelüfter

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Ein Druckbelüfter, auch Hochdruck(be)lüfter oder Überdruckbelüfter genannt, wird eingesetzt um verqualmte Räume oder Häuser rauchfrei zu machen.
Das Gerät erzeugt während des Betriebes einen strömenden Luftkegel. Mit diesem Luftkegel deckt man die sogenannte Eintrittsöffnung ab (meistens die Haustür oder ein Fenster im Erdgeschoss). Dadurch entsteht im Inneren des Hauses ein Überdruck, der den Rauch aus dem Gebäude hinaustreibt. Voraussetzung dafür ist, dass eine entsprechende Abzugsöffnung vorhanden ist, die etwa die 1,5 fache Größe der Eintrittsöffnung haben sollte.

 

Mobiler Rauchverschluss

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Ein mobiler Rauchverschluss (auch Rauchvorhang, Brandvorhang oder Rauchschutz genannt) ist ein Sondergerät der Feuerwehr. Er wird verwendet, um die Rauchausbreitung und den damit verbundenen Schaden so gering wie möglich zu halten. Der Rauchvorhang wird bevorzugt bei Wohnungsbränden in Mehrfamilienhäusern eingesetzt, aber auch bei einfachen Küchen- oder Zimmerbränden kann er den Schaden durch Rauch in der restlichen Wohnung minimieren. Die Funktionsweise ist ebenso einfach wie effizient. An einem Metallrahmen, inklusive Spreizstange, befindet sich ein nicht brennbares Tuch. Wird der Metallrahmen nun in den Türrahmen gespreizt, verdeckt das Tuch die Türöffnung und der Rauch kann nicht aus dem Brandraum austreten. Dadurch bleiben die Treppenhäuser als Rettungswege passierbar und der Rauchschaden wird auf ein Minimum reduziert. Durch eine gebückte Haltung des vorgehenden Trupps beim durchschreiten des Rauchvorhanges, kann im Laufe eines Einsatzes nur wenig Rauch austreten.

   

Termine  

20.September.2017, 19.30 - 21.30 Uhr
Dienstabend
21.September.2017, 19.30 - 21.30 Uhr
Dienstabend Alters - und Ehrenabteilung
22.September.2017, 18.30 - 20.00 Uhr
Kleiderkammer
26.September.2017, 18.30 - 20.00 Uhr
Jugendfeuerwehr Dienstabend
02.Oktober.2017, 16.00 - 22.00 Uhr
Oktoberfest
   

aktuelle Einsätze  

  • Auslaufende Betriebsstoffe auf der L124

    Einsatzfoto Auslaufende Betriebsstoffe auf der L124 Ahlerstedt - L124 Fahrtrichtung Hollenbeck
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  • Einsatz für die AED-Gruppe

    Einsatzfoto Einsatz für die AED-Gruppe Harsefeld
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Unwetterwarnungen  

Wetterwarnung für Kreis Stade :
Es ist zur Zeit keine Warnung aktiv.
0 Warnung(en) aktiv
Quelle: Deutsche Wetterdienst
Letzte Aktualisierung 20/09/2017 - 02:17 Uhr
   

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